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Monatsarchive: März 2011

Kindersessel – Individualität fürs Kinderzimmer

Spezielle Kindersessel gehören ganz allgemein zu den kindgerechten Möbeln, die leider immer noch nicht in jedem Kinderzimmer zu finden sind. Ein süßer Kindersessel, die es in verschiedenen Ausführungen, Formen und Materialien gibt, lässt das Kinderzimmer gleich freundlicher erscheinen. Natürlich kann an auch hier zwischen Jungen und Mädchen differenzieren.

Ein Kindersessel als hübscher Thron in rosa ist genau das Richtige für eine kleine Prinzessin. Und für den kleinen Abenteurer ein bunter Kindersessel mit einem geheimen Versteck für alle Schätze. Doch nicht nur die Optik ist ein wichtiges Kriterium, um sich für spezielle Kindermöbel, und damit auch Kindersessel zu entscheiden.

Zum einen ist es wichtig, dass Kinder merken, diese Möbel sind nur für mich geeignet, denn das gibt ihnen ein Gefühl von Selbstständigkeit. Zum zweiten sitzen Kinder einfach besser auf einem Kindersessel, als auf einem Möbel für Erwachsene. Drittens ist auch zu bedenken, dass sich die Kinder mit so einem Möbelstück im Kinderzimmer viel lieber dort aufhalten, und den Sessel für allerlei Spiele und Aktivitäten nutzen können.

Auch beim Kauf eines Kindersessels sollte man einige Punkte beachten. Zum ersten verlocken immer wieder Billig-Angebote zum Kauf eines Kindersessels. Bevor man zu diesem Möbelstück greift, sollte man sich aber fragen, ob man so ein Möbel auch für sich selber kaufen würde. Vor allem geht es bei dieser Frage darum, was sich unter dem bunten Stoff und der tollen Form verbirgt. Viele dieser günstigen Kindersessel sind aus sehr billigem Schaumstoff hergestellt. Aus so etwas möchten Sie nicht sitzen, warum wollen sie es dann ihren Kindern zumuten? Deshalb ist es besser an einen Kindersessel die gleichen Maßstäbe anzulegen, wie an ein Möbelstück für Erwachsene. Nur so können Sie garantieren, dass das Kind sich mit seinem Kindersessel wohl fühlt, und viel Zeit auf diesem verbringt. Und somit hat das Kind dann natürlich auch dauerhaft Spaß an seinem Kindersessel.

Gute Kindersessel sind aber nicht nur aus einem robusten Innenmaterial gefertigt, sondern sind von außen entweder mit einem abwaschbaren Material oder einem leicht zu reinigenden Stoff bezogen. Denn Kindern macht es keinen Spaß, wenn sie beim Spielen ständig aufpassen müssen, damit nichts auf den Sessel kleckert. Und den Erwachsenen macht eine ständige aufwendige Reinigung des Kindersessels keinen Spaß.

Eine Hängematte in der Wohnung

Mit Hängematten kann man sich die Karibik ganz einfach zu sich nach Hause holen. Sie wurden nicht nur in der Karibik erfunden, sondern vermitteln uns auch ein Gefühl, welches wir mit der Karibik verbinden, nämlich Entspannen, Faulenzen und die Seele baumeln lassen. Das ganze noch etwas geschickt kombiniert und das Zimmer verwandelt sich in einen echten „Karibikraum“.

Wie das geht? Ganz einfach. Man benötigt nur ein wenig Fantasie! Als erstes benötigt das Zimmer ein paar freundliche Farben. Bei der Wandgestaltung kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, die Hauptsache ist, es werden ausschließlich freundliche und frische Farben verwendet – gerne auch gemischt. Dann braucht man natürlich noch eine richtig schöne Hängematte. Im Internet findet man davon ein paar wirklich bezaubernde Exemplare, die zudem nicht mal teuer sind. Man kann wählen, ob man lieber eine aus Stoff möchte oder lieber eine aus einem Netz. Idealer Weise wählt man passend dazu ein Gestell aus Holz. Holz ist natürlich und passt somit auch sehr gut in das Karibikzimmer. Die Hängematte wählt man am besten in einer kontrastreichen Farbe zur Wand oder in einem neutralen Ton wie beige oder weiß. Aber Vorsicht, denn zu bunt sollte es auch nicht werden. Das wirkt schnell zu übertrieben.

Jetzt fehlen natürlich noch passende Pflanzen. Palmen eignen sich hier am besten. Schließlich denkt ein jeder bei der Karibik auch an die unzähligen Palmen. Entweder man wählt echte Palmen im Topf oder man entscheidet sich für Kunstpflanzen. Kunstpflanzen sind natürlich weniger pflegeaufwendig, allerdings sehen sie auch nicht ganz so schön aus wie die echten Exemplare.

Auch kleinere Möbel oder Kisten aus Rattan passen hervorragend in ein Karibikzimmer und runden das ganze Bild ab. Hängematten sind also nicht nur etwas für draußen, sondern auch für den Innenbereich. Sie sind vielfältig einsetzbar, nicht nur im Garten oder auf dem Campingplatz. Wem noch ein bisschen die Ideen fehlen, der findet im Internet sicherlich genug Anregungen über verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten mit einer Hängematte.

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Nicht nur für Keller und Garagen geeignet – Estrich im Wohnbereich

Bisher galt Estrich vor allem als geeignet für Unterböden, Industriehallen oder für Wirtschaftsbereiche in Gebäuden. Mittlerweile werden Estrichböden aber auch als strapazierfähiger und trendiger Bodenbelag im Wohnbereich eingesetzt. Um Estrich in Wohnbereichen zu nutzen, ist eine Beschichtung erforderlich. Oftmals werden unbehandelte Estriche in Lagerhallen oder Kellern verwendet um beispielsweise einem Palettenregal sicheren Stand zu geben.

Estrich wurde bereits von den Römern als Bodenbelag eingesetzt. Damals wurde Kalk mit Wasser gemischt und zerkleinerte Steine hinzu getan. Durch Zugabe von Sand, Puzzoli und Trass erhöhte sich die Widerstandsfähigkeit des antiken Estrichs. Auch heute noch ist Estrich eine spezielle Mörtelform, die mit Hilfe von Bindemitteln eine halbfeste Masse ergibt, die später aushärtet. Aufgrund seiner Konsistenz dringt Estrich in kleinste Ritzen ein und gleicht Unebenheiten auf. Nach der Aushärtung kann auf Estrich ein Fußbodenbelag verlegt werden.

In den letzten Jahren hat sich Estrich zu einem der trendigsten Bodenbeläge für den Wohnbereich entwickelt. Der Verlegeaufwand ist gering, das Material ist extrem strapazierfähig, pflegeleicht und in diversen Farben verfügbar. Gerade für Loftwohnungen ist Estrich besonders gut geeignet, da der moderne Industriehallencharme sehr gut zu einer ausgefallenen Inneneinrichtung passt. Im Wohnbereich kommt bevorzugt Kunstharz-Estrich zum Einsatz, der mittels der Fließ-Estrich-Technik verbaut wird. Estrich bietet zahlreiche weitere Vorteile. Die schwellenlose Verlegung ist ebenso möglich wie ein Einfärben des Materials. Gute Trittschall- und Wärmedämmung und die Eignung für Fußbodenheizungen macht Estrich vielfältig einsetzbar. Allerdings sollte das Einbringen des Estrichs durch einen Fachmann erfolgen, da das Material schwinden und reißen kann und bei falscher Verwendung auf Metalle im Einbaubereich reagiert. Im Nassbereich und draußen ist Estrich nur bedingt geeignet.

Im Wohnbereich ist die Oberflächenbehandlung des Estrichs ein absolutes Muss. Nur so wird das Material zu einem dekorativen Bodenbelag für die Inneneinrichtung. Zunächst muss der Estrich abgeschliffen und poliert werden. Anschließend erfolgt eine Beschichtung. Geeignet sind hier Materialien wie Epoxydharz, spezielle Öle, aber auch Leder, Kautschuk oder Latex. Die Oberflächenoptik kann matt, durchsichtig, glänzend oder knallbunt gestaltet werden. Nach dem Aushärten und Versiegeln erhält man einen pflegeleichten Boden, der mit handelsüblichen Reinigern behandelt werden kann. Ebenso ist Wischen und Absaugen unkompliziert möglich.

Versiegelte Estrichböden stellen für die Inneneinrichtung eine moderne Alternative zu Fliesen, Linoleum und Teppichböden dar, dem individuellen Gestaltungsspielraum sind kaum Grenzen gesetzt.

Pflege von Holzmöbeln

Für die Pflege von Holzmöbeln sind mittlerweile zahlreiche gute Produkte erhältlich. Allerdings enthalten alle Produkte chemische Zusätze, die zwar als unbedenklich eingestuft sind, dennoch möchten viele Nutzer der Pflegemittel auf den Einsatz von Chemikalien weitestgehend verzichten.

Das Wissen über alte einfache Hausmittel ist in vielen Familien noch vorhanden. So ist das uralte Hausmittel Asche aus Großmutters Zeiten immer noch eine zuverlässige Methode um Holzmöbel zu reinigen und zu polieren. Die Asche ist aber nur  bei Möbel, die naturbelassen oder eingeölt sind zu empfehlen. Lackierte Möbel dürfen so nicht gereinigt werden, die Asche würde hier nur Kratzer hinterlassen.

Die Asche sollte vorher gesiebt werden, damit sich keine anderen Teile darin befinden, die den Möbeln schaden könnten. Dann wird ein weiches Tuch etwas angefeuchtet und eine kleine Menge Asche darauf verteilt. Damit kann das Möbelstück dann vorsichtig abgerieben werden. Zuletzt wird dann mit einem anderen weichen Tuch das Holz gut nachpoliert. Für wertvolle Naturholzmöbel eignet sich diese Möbelpflege hervorragend.

Ein weiteres sehr beliebtes Hausmittel für Naturholzmöbel ist das Olivenöl. Bevor das Olivenöl eingesetzt wird sollte das Möbelstück gereinigt und völlig trocken sein. Dann wird eine kleine Menge von hochwertigem Olivenöl auf ein weiches Tuch gegeben und damit werden dann vorsichtig die Naturholzmöbel poliert. Das Öl sollte nun einige Stunden einwirken und anschließend kann nochmals mit einem weichen Tuch nachpoliert werden, um auch mögliche Ölreste von den Möbeln zu entfernen.

Bei der Möbelpflege Holzmöbel sollte immer sorgfältig auf die Pfleghinweise geachtet werden, denn was für eine Holzart die richtige Pflege ist, kann für eine andere Holzart sehr schädlich sein. Für alle Holzarten jedoch gilt, dass man sie vor dem Reinigen mit einem Pflegemittel erst mal vom Staub befreit und falls man die Möbel feucht reinigt, sollten sie unbedingt völlig trocken gerieben werden.

Für lackierte Holzoberflächen eignet sich zur Möbelpflege ganz ausgezeichnet eine Möbelpolitur. Auch mit Möbelpolitur sollte man sparsam umgehen und nur eine geringe Menge auf ein weiches Tuch geben um das Möbelstück damit abzureiben. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird empfohlen nochmals mit einem weichen Tuch alles nachzupolieren um Politurreste vollständig zu entfernen und um unschöne Flecken zu vermeiden. Eine Behandlung pro Jahr mit Möbelpolitur reicht meist aus.

Weicher Teppichboden für ein angenehmes Laufgefühl

Teppichböden zählen zu den weichen Bodenbelägen und vermitteln ein angenehmes Laufgefühl. Zu den besonderen Vorteilen zählen die Fußwärme, die Rutschfestigkeit, die Schalldämpfung und fast unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Das Verlegen einer zusätzlichen Trittschalldämmung ist nur in einigen Ausnahmefällen erforderlich.

Da Teppichböden meist eine große Fläche des Raumes einnehmen, haben sie erheblichen Einfluss auf die Raumatmosphäre. Bei der Entscheidung für eine Teppichsorte sind die Farb- und Materialauswahl zu beachten. Auch die Höhe des Flors spielt eine entscheidende Rolle, diese entscheidet über die Flauschigkeit des Bodens. Dabei wird unterschieden zwischen Kurzflor-, Hochflor- und Langflorteppichböden. Die Höhen reichen von unter 1,5 Zentimeter bis über 5 Zentimeter. Je länger die Teppichbodenfasern sind, desto weicher fühlt sich der Teppich an. Auf Treppen und in stark beanspruchten Bereichen sollten bevorzugt kurzflorige Teppichböden für die Inneneinrichtung gewählt werden. Die Dichte des Flors ist ein weiteres Kriterium. Je dichter die einzelnen Fasern zusammenliegen, desto trittelastischer wird der Boden.

Teppichböden bestehen aus verschiedensten Materialien. Als Naturfasern kommen unter anderen Jute, Seegras, Sisal, Kokosfasern und Papier zum Einsatz. Teppiche aus Naturmaterialien werden glattgewebt und haben keinen Flor. Die Fixierung erfolgt in der Regel auf einer Latexunterlage. Weiterhin gibt es textile Teppichböden aus natürlicher Wolle, Nylon, Polyester oder Polypropylen. Die Verarbeitung erfolgt meistens durch Mischung verschiedener Fasermaterialien.

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Die Teppichbodenrücken können unterschiedlich beschichtet sein. Die Möglichkeiten reichen von Jute über Schaumbeschichtung bis zu Latex. Durch die Beschichtung wird eine bessere Haftung des Teppichbodens am Untergrund erzielt. Ebenso können kleinere Unebenheiten durch die Beschichtung ausgeglichen werden. Nachteile von Teppichböden sind die, je nach Flor, hohe Empfindlichkeit, die Pflegeintensität und die schwierige Reinigung sowie der Hausstaub und ein möglicher Milbenbefall. Diese Nachteile können durch die richtige und regelmäßige Pflege ausgeglichen werden. Teppichböden werden überwiegend als Auslegware auf Rollen unterschiedlicher Breite verkauft. Ein Verkleben ist entweder vollflächig, teilweise oder nur an den Rändern möglich, ebenso ein Verspannen durch einen Fachmann. Passende Randleisten und Übergangsprofile zu anderen Materialien sind im Fachhandel erhältlich.

Sehr gute Effekte lassen sich in Wohnräumen durch die Verbindung mit anderen Bodenbelägen wie Fliesen, Parkett, Kork oder Laminat erzielen. Dekorations- und Stilelemente können auch durch die Verbindung verschiedenfarbiger Teppichbeläge oder durch den Einsatz von Teppichfliesen bewusst gesetzt werden. Der Gestaltungsspielraum ist fast unendlich

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