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Nicht nur für Keller und Garagen geeignet – Estrich im Wohnbereich

Bisher galt Estrich vor allem als geeignet für Unterböden, Industriehallen oder für Wirtschaftsbereiche in Gebäuden. Mittlerweile werden Estrichböden aber auch als strapazierfähiger und trendiger Bodenbelag im Wohnbereich eingesetzt. Um Estrich in Wohnbereichen zu nutzen, ist eine Beschichtung erforderlich. Oftmals werden unbehandelte Estriche in Lagerhallen oder Kellern verwendet um beispielsweise einem Palettenregal sicheren Stand zu geben.

Estrich wurde bereits von den Römern als Bodenbelag eingesetzt. Damals wurde Kalk mit Wasser gemischt und zerkleinerte Steine hinzu getan. Durch Zugabe von Sand, Puzzoli und Trass erhöhte sich die Widerstandsfähigkeit des antiken Estrichs. Auch heute noch ist Estrich eine spezielle Mörtelform, die mit Hilfe von Bindemitteln eine halbfeste Masse ergibt, die später aushärtet. Aufgrund seiner Konsistenz dringt Estrich in kleinste Ritzen ein und gleicht Unebenheiten auf. Nach der Aushärtung kann auf Estrich ein Fußbodenbelag verlegt werden.

In den letzten Jahren hat sich Estrich zu einem der trendigsten Bodenbeläge für den Wohnbereich entwickelt. Der Verlegeaufwand ist gering, das Material ist extrem strapazierfähig, pflegeleicht und in diversen Farben verfügbar. Gerade für Loftwohnungen ist Estrich besonders gut geeignet, da der moderne Industriehallencharme sehr gut zu einer ausgefallenen Inneneinrichtung passt. Im Wohnbereich kommt bevorzugt Kunstharz-Estrich zum Einsatz, der mittels der Fließ-Estrich-Technik verbaut wird. Estrich bietet zahlreiche weitere Vorteile. Die schwellenlose Verlegung ist ebenso möglich wie ein Einfärben des Materials. Gute Trittschall- und Wärmedämmung und die Eignung für Fußbodenheizungen macht Estrich vielfältig einsetzbar. Allerdings sollte das Einbringen des Estrichs durch einen Fachmann erfolgen, da das Material schwinden und reißen kann und bei falscher Verwendung auf Metalle im Einbaubereich reagiert. Im Nassbereich und draußen ist Estrich nur bedingt geeignet.

Im Wohnbereich ist die Oberflächenbehandlung des Estrichs ein absolutes Muss. Nur so wird das Material zu einem dekorativen Bodenbelag für die Inneneinrichtung. Zunächst muss der Estrich abgeschliffen und poliert werden. Anschließend erfolgt eine Beschichtung. Geeignet sind hier Materialien wie Epoxydharz, spezielle Öle, aber auch Leder, Kautschuk oder Latex. Die Oberflächenoptik kann matt, durchsichtig, glänzend oder knallbunt gestaltet werden. Nach dem Aushärten und Versiegeln erhält man einen pflegeleichten Boden, der mit handelsüblichen Reinigern behandelt werden kann. Ebenso ist Wischen und Absaugen unkompliziert möglich.

Versiegelte Estrichböden stellen für die Inneneinrichtung eine moderne Alternative zu Fliesen, Linoleum und Teppichböden dar, dem individuellen Gestaltungsspielraum sind kaum Grenzen gesetzt.

Für die Inneneinrichtung die richtigen Farben wählen

Farben beeinflussen auf vielfältige Weise den Organismus und die Psyche des Menschen. Beim Betrachten werden Assoziationen und Gefühle ausgelöst. Mit Hilfe einer gezielten Farbgebung können in allen Bereichen der Innenrichtung bewusst Akzente gesetzt und die geplante Nutzung einzelner Räume unterstützt werden.

Farben für RenovierungBei der Renovierung ist die Auswahl der geeigneten Farbtöne einer der wichtigsten Entscheidungen. Dabei soll der Farbton sowohl zur Person als auch zur bestehenden Einrichtung passen. Jeder Mensch und jeder Raum haben ihren eigenen Charakter. Daher gibt es bei der Farbauswahl keine eindeutigen Regeln. Bereits leichte Nuancen des Farbtons erzeugen oft eine völlig andere Wirkung. Entscheidend ist auch das Zusammenspiel mit Möbeln, Gardinen, Licht oder den Bodenbelägen. Zu den warmen Farben gehören rote, orangefarbene und gelbe Farbtöne, da sie Assoziationen von Sonnenschein, Hitze und Feuer in uns auslösen. Blau, Grün und Violett bringen wir eher mit idyllischen Landschaften und schönen Aussichten am Meer in Verbindung. Dadurch werden eher Gefühle von Ruhe und Entspannung in uns ausgelöst.

Rot gehört zu den stimulierendsten Farben bei der Gestaltung. Diese Farbe steigert Blutdruck und Puls und vermittelt Energie, Leidenschaft und Intimität. Zusätzlich wirkt Rot appetitfördernd. Darum ist Rot besonders gut für Esszimmer geeignet. Orange macht Räume zu warmen und aktivierenden Orten, ist dabei aber eher freundlich und nicht so feurig wie Rot. Dadurch wirkt Orange mehr einladend als verführerisch. Dadurch eignet sich diese Farbe besonders gut für Wohn- und Kinderzimmer. Gelb zieht vor allem Aufmerksamkeit auf sich und bietet bei der Inneneinrichtung Blickfänge wie keine andere Farbe. Sehr gute Effekte lassen sich daher mit Gelb in Eingangsbereichen erzielen. Auch in Kinderzimmern kann Gelb zum Einsatz kommen, wenn es nicht zu grell ist.

Beruhigend wirkt Blau und sorgt gleichzeitig für innere Ausgeglichenheit. Daher ist Blau eine beliebte Schlafzimmerfarbe bei Kindern und Erwachsenen. Aufgrund seiner appetithemmenden Wirkung sollte Blau nicht in Esszimmern zum Einsatz kommen. Überall, wo Grün zum Einsatz kommt, fühlen wir uns in der Regel sofort wohl. Helle Grüntöne eignen sich für Bäder und Wohnzimmer, können in abgetönter Form aber auch in Küchen und Esszimmern zum Einsatz kommen. Insgesamt hat Grün auf die meisten Menschen eine beruhigende Wirkung.

Eine ausgewogene Farbauswahl hat somit einen großen Einfluss auf unser Lebensgefühl und unser Wohlbefinden.

Weitere wertvolle Tipps finden Sie im Einrichtungslexikon

Bilder

Bilder sind Ausdruck unserer Fantasie, geben Realitäten wieder oder vermischen kunstvoll beides miteinander. Schon unsere Urahnen entdeckten die Kraft der Bilder für sich und zierten Felsenwände mit ihren Alltagserlebnissen und Traumwelten. Manche Bilder haben etwas Magisches, andere sind verwirrend und wiederum andere Bilder einfach nur schön.

Für die Dekoration unserer Wohnung sind sie nicht nur farblicher Akzent, sondern auch Ausdruck unserer ganz individuellen Wünsche, Träume und Vorstellungen. Die Zeiten, da beeindruckende Malereien jedoch nur gut Betuchten vorbehalten waren sind allerdings längst vorbei. Spätestens mit dem Aufkommen der Fotografie gehörten auf jeden Fall die Familienfotos zum beliebten Wandschmuck. Heute reicht die Palette der Bilder von handgemalten Unikaten, über Kunstdrucke, Poster, Wandtattoos bis hin zum digitalen Foto im entsprechenden Fotorahmen.

Vor allem Kunstdrucke und Wandtattoos erobern derzeit die Wände, Glasflächen und Türen unserer Wohnungen. Mit einem Kunstdruck kann auch ein berühmter Maler Einzug in unsere vier Wände halten, ohne dass wir für das Bild gleich einen Kredit aufnehmen müssen. Allerdings muss man je nach Größe und Qualität auch mit einem entsprechenden Preis rechnen. Die moderne Technik macht’s möglich, dass jedoch nicht nur berühmte und weniger berühmte Maler unsere Wände zieren, sondern auch der ganz persönliche Schnappschuss. Babys erster Schritt auf Leinwand, Urlaubsimpressionen als Posterdruck oder Bellos besonderer Bettelblick als Wandtattoo – das ist heute kein Problem mehr.

Bilder spiegeln auf ihre Weise unser Leben wider. So finden sich wundervolle Bilder aus Flora und Fauna, Porträtliebhaber kommen auf ihre Kosten ebenso wie die von Architektur, fremden Ländern, lukullischen Betrachtungen oder Lifestyle und Sport. Kunst ist heute für alle da und findet man nicht das richtige, wird man eben selbst zum Künstler. Auch das Poster hat eine neue Qualität als Bild erreicht. Denkt man oft noch an die Poster seiner Jugendzeit – die Lieblingsstars aus den Hochglanz- und Jugendmagazinen, hat der Posterdruck eine neue Dimension der Qualität an unsere Wände gebracht. Heute sind hochwertige Poster echte Kunst, werden stylish gerahmt, aufgeblockt oder hinter Kunstglas beleuchtet.

Bilderrahmen

Eine zeitlang waren sie ins Deko-Aus geschossen, langsam kehren sie an unsere Wände und auf Regale und Kommoden zurück. Die Rede ist von Bilderrahmen.
Während sie in den 70iger und 80iger Jahren als spießig galten, kommen Bilderrahmen wieder zu neuem, altem Glanz. Vom pompösen, vergoldeten und kunstvoll geschnörkelten Renaissance – Bilderrahmen bis hin zum hypermodernen Standbilderrahmen, der nicht nur Beleuchtung hat, sondern sogar, am Bett positioniert, auch gleich noch wecken kann. Elegante Bilderfassungen und verrückte technische Spielereien – das sind Bilderrahmen heute und damit beliebter denn je. Auch der leere Bilderrahmen, dekorativ an der Wand in Szene gesetzt, kann für sich sprechen und benötigt nicht unbedingt ein Bild. Bei all der vielfältigen Auswahl hat sich jedoch eines am Bilderrahmen nicht geändert. Er ist auch heute noch entweder eckig oder rund – oval dürfen wir hier gern zu „rund“ zählen. Doch die Materialien sind längst nicht mehr nur die, welche wir von früher kennen. Holz als klassisches Rahmenmaterial ist natürlich nicht weg zu denken, doch es wird ergänzt durch Metall, Kunststoff und Glas. Wer es ganz schlicht mag, jedoch nicht auf den Schutz des Bildes verzichten möchte, verzichtet auf den Rahmen als solches und hinterlegt das Foto, Bild oder Gemälde einfach nur hinter Glas. Eine sehr schlichte, dennoch auch wirksame Variante ein Bild in den richtigen „Rahmen“ zu setzen. Neben den klassischen Bilderrahmen finden wir heute in den Geschäften und Online-Shops auch eine riesige Auswahl an kindgerechten, ausgesprochen fantasievollen Bilderrahmen, exklusive Designer – Bilderrahmen, verrückte, dezente oder einfach schöne Fotorahmen, sogar für Poster und Puzzles lässt sich der richtige Rahmen finden. Der absolut neuste Trend in Sachen Bilderrahmen sind die digitalen Bilderrahmen. Hier ist nicht nur gestochen scharfe Fotoqualität Trumpf, sondern auch die Abwechslung. Mit einem Speicher versehen, können wir in den digitalen Bilderrahmen alle unsere Lieblingsbilder einspeichern und nach Wunsch abrufen.

Kerzen

Mit dem Aufkommen des elektrischen Lichtes verloren Kerzen immer mehr an Bedeutung als Beleuchtungsinstrument. Doch ganz wollten wir Menschen der Moderne dennoch nie auf das uralte Beleuchtungsmittel verzichten. Davon abgesehen, dass noch unsere Großmütter immer ein Kerze für den Fall eines Stromausfalls in der Schublade bereithielten, blieben Kerzen auch immer ein Teil der Beleuchtung, wenn es besonders festlich oder romantisch zugehen sollte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wir zünden Kerzen zum Geburtstag an und zu Weihnachten konnten die zwar weitaus sicheren Kerzenketten dennoch nicht in jedem Haushalt die traditionellen Weihnachtsbaumkerzen verbannen. Soll ein Tisch besonders festlich wirken, greifen wir zu Kerzenständer und Kerzen und auch für die romantische Stimmung oder zur Entspannung ist das Kerzenlicht immer noch unverzichtbar.
Die Auswahl an Kerzenarten und Formen hat sich seit Großmutters Zeiten stark verbreitert. Schlichte, ganz normale Kerzen, echte Honigwachskerzen, Adventskerzen, Kerzen für den Geburtstagskuchen, Taufkerzen, Teelichter oder Mückenkerzen sind nur eine kleine Auswahl dessen, was der Handel für uns heute bereithält. Voll im Trend liegen Duftkerzen, die nicht nur bei einem Vollbad für zusätzliche Entspannung sorgen, sondern ihren angenehmen Duft beim Verbrennen in der ganzen Wohnung verteilen und für angenehme Stimmung sorgen. Auch Honigwachskerzen sind wieder im Kommen. Angezündet verströmen sie nach kurzer Zeit einen angenehmen dezent-süßen Duft, der nicht nur zur Weihnachtszeit gefällt. Wachswindlichter verbrennen von innen heraus und tauchen die nächste Umgebung in ein ruhiges warmes Licht, stylishe und moderne Kerzen wirken auch ohne Kerzenständer, vor allem als große Stumpenkerzen, in ebensolchen Einrichtungen.
Natürlich erhalten wir auch passend zu unseren Kerzenständern oder -haltern die entsprechenden Kerzen. Kandelaberkerzen versprechen optimales Licht und vor allem guten Halt in den Kandelaberarmen. Spitzen- und Leuchterkerzen sind für jeden festlich gedeckten Esszimmertisch eine Bereicherung. Wer seine heimischen vier Wände gern den Jahreszeiten entsprechend dekoriert, findet auch bei den Kerzen eine große Produktauswahl. Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind auch bei den Kerzen vertreten und bringen Spaß und Stil in unsere Einrichtung.