Alles rund um Möbel, Einrichtung, Lebensstil

Monatsarchive: April 2011

Wandregal für die Garderobe selber bauen

Jeder Besucher und jeder Gast betritt bei einer Wohnung immer zuerst den Flur und bekommt hier bereits einen ersten Eindruck der Wohnung zu sehen. Gerade aber im Flur ist es sehr schwierig, die richtige Einrichtung zu wählen und bereits hier in der Diele eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Oftmals sind die räumlichen Möglichkeiten sehr eingeschränkt und passende Möbel für die Garderobe sind schwer zu finden. Doch nur einen hölzernen Garderobenständer sollte dann nach Möglichkeit auch nicht unbedingt hier hingestellt werden. Für den Flur ist schon ein echter Hingucker sozusagen Pflicht und den kann man leicht selber bauen. Sehr gut geeignet ist dafür ein Wandregal für die ganze Familie.

Wie wird das Regal gebaut?

An allen vier Ecken einer MDF-Platte mit den Maßen 200 cm x 100 cm wird ein Radius von etwa 50 mm angezeichnet. Am besten wird das mit einem Zirkel gemacht, ist dieser aber nicht zur Hand, kann auch eine Untertasse als Schablone dienen. Mit einer Stichsäge werden die Ecken anschließend abgesägt und alle Kanten mit einem Schleifpapier der Körnung 180 glatt geschliffen. Das Regal soll später drei Ablageböden bekommen und um diese dann montieren zu können, müssen Löcher zur Befestigung gebohrt werden. Wo die Bretter später angebracht werden, ist ganz individuell wählbar und dem eigenen Geschmack überlassen. Für jeden Ablageboden müssen drei Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 5 mm gebohrt werden.

Lackierarbeiten sind notwendig

Sind die Arbeiten beendet, die Staub verursachen, so wird die MDF-Platte ordentlich vom Schleif- und Bohrstaub befreit. Im Anschluss daran wird die Platte mit einem Schultafellack grundiert. Nachdem der Lack getrocknet ist, wird die Oberfläche noch einmal gleichmäßig mit einem 220er Schleifpapier glatt geschliffen und danach ein zweites Mal gestrichen. An das untere Ende der Platte wird später ein Stützfuß montiert, der während der Trocknungsphase zurecht geschnitten werden kann. Dafür verwendet man am besten ein Brett aus Buchenleimholz in den Maßen 500 x 160 mm und einer Stärke von 18 mm. Die Seiten werden dazu schräg abgeschnitten und glatt geschliffen. Auch die Ablageböden können an den Ecken und Kanten glatt geschliffen werden und anschließend werden alle Teile mit Klarlack lackiert. Auf die Rückseite der MDF-Platten werden später Allzweckkisten aus Holz geschraubt, die als Ablage für Schuhe usw. dienen. Diese Kisten gibt es in der Größe 300 x 200 x 140 mm fertig im Baumarkt zu kaufen und sie werden ebenfalls mit Klarlack lackiert. Sind alle Teile getrocknet, können sie mit der Platte verschraubt werden. Diese wird dazu am besten auf zwei Böcke gelegt. Zuerst werden die Ablageböden angeschraubt und danach der Stützfuß mittig ausgerichtet und ebenfalls mit drei Schrauben an der Platte befestigt. Danach wird die Platte umgedreht, um die Ablagekästen zu montieren. Bevor diese an die MDF-Platte geschraubt werden, sollte in jede Kiste noch auf der Seite, die zur Wand zeigt, ein Loch gebohrt werden. Hier wird die Garderobe später an der Wand verschraubt. Doch vorher werden die Kisten an die MDF-Platte geschraubt und danach die Platte wieder umgedreht. Auf die Vorderseite über den Ablageböden wird nun ein dünner Spiegel aufgeklebt. Nun kann das Regal aufgestellt werden und an seine Position an die Wand gestellt werden. Mit einer Wasserwaage wird das Garderobenregal ausgerichtet und die Bohrlöcher für die Wandbefestigung werden markiert. Im Anschluss das Regal vorsichtig zur Seite stellen und die Löcher bohren, dann das Regal wieder ausrichten und an der Wand festschrauben.

Bildquelle: aboutpixel.de / Stilleben am Bau © Dobner

Möbelpflege für das Wohnmobil

In einem Wohnmobil kann man im Sommer wie im Winter verreisen und schöne Urlaubstage verbringen. Damit ein Urlaub mit dem Wohnmobil auch zu einem ungetrübten herrlichen Erlebnis werden kann, müssen die einfachsten Vorraussetzungen, wie die Möbelpflege des Wohnmobils erfüllt werden.

Wenn man im Wohnmobil verreist hat man praktisch eine komplette Wohnungseinrichtung mit dabei. Da man bei diesem Urlaub über einen begrenzten Raum verfügt, sollte dieser Raum auch möglichst ordentlich und sauber gepflegt werden, damit sich alle die an einem Wohnmobil-Urlaub teilnehmen, auch wohlfühlen können.

Im Wohnmobil befindet sich das Schlafzimmer und das Wohnzimmer, genau wie die Kochgelegenheit und die Dusche mit Toilette. Bei der Pflege der Polstermöbel muss man darauf achten, keine scharfen und stark riechende Putzmittel zu verwenden. Wenn Flecken auf die Polstermöbel gekommen sind, entfernt man sie möglichst umgehend mit lauwarmem Wasser, hartnäckigere Flecken können mit Essigwasser behandelt werden.

Wenn sich am Dusch- oder Waschbecken unschöne Kalkflecken gebildet haben, kann man die einfach mit etwas Zitronensäure anfeuchten, leicht einwirken lassen und dann mit klarem Wasser nachspülen. Zitronensäure kann man in der Apotheke oder in einer Drogerie kaufen. Ebenso bekommen Flächen aus Chrom wieder ihren alten Glanz, wenn sie mit Terpentin abgerieben werden. Für Flächen aus Edelstahl hat sich Essig sehr gut bewährt, da werden der Herd oder die Spüle wieder blitzblank.

Essig kann für viele Reinigungsarbeiten genutzt werden, so werden die Fenster wieder glasklar, wenn man in das Putzwasser einen Schuss Essig gibt. Ein weiterer toller Nebeneffekt für das Fensterputzen mit Essigwasser besteht darin, dass Fliegen einen großen Bogen um Fenster machen, die mit Essigwasser gereinigt wurden. Auch Fenster aus Milchglas oder geriffeltem Glas lassen sich hervorragend mit Essigwasser reinigen, wenn sie danach gut trockengerieben werden, erstrahlen sie auch wieder in altem Glanz.

Wichtig ist auch die Bodenpflege des Wohnmobils, denn wenn der Fußboden schmutzig ist, können auch die gepflegten Möbel nicht richtig zur Geltung kommen. Darum pflegt man den PVC-Bodenbelag mit lauwarmem Wasser, damit der Boden wieder glänzt, kann man in das Wischwasser eine halbe Tasse Wäscheweichspüler geben. Wenn sich Hunde- oder Katzenhaare auf Teppichen oder Polstermöbel befinden, können die einfach mit einem feuchten Schwamm entfernt werden.

Lampen und Leuchten bei der Inneneinrichtung gezielt einsetzen

Seit der ersten Nutzung des Feuers, wurde das Licht zur Erhellung der Nacht genutzt. Seit dem Einsatz von Fackeln als Wohnraumbeleuchtung sind Jahrtausende vergangen. Raumbeleuchtung ist heute weitaus mehr als nur ein Mittel, um die Finsternis aufzuhellen.

Der Begriff Lampe ist insofern irreführend, da damit auch heute oft noch der gesamte Beleuchtungskörper bezeichnet wird. Dabei ist die Lampe eigentlich nur die Lichtquelle innerhalb der Leuchte. Die Leuchten, die aus dem Beleuchtungskörper bestehen, dienen einerseits dazu, das von der Lampe kommende Licht zu bündeln und im Raum zu verteilen. Gleichzeitig sind Leuchten im Bereich der Inneneinrichtung gezielt eingesetzte Stilelemente und dekorative Gestaltungsobjekte.. Mit Hilfe von Leuchten können einzelne Bereiche der Inneneinrichtung unterstrichen oder ergänzt werden. Durch Licht werden Räume betont und eine angenehme Wohnatmosphäre wird geschaffen. Die richtige Auswahl der Beleuchtung und das Zusammenwirken von Decken-, Wand-, Tisch- und Stehleuchten verleiht Räumen ein besonderes Ambiente und Flair.

Besonderen Wert sollte bei der Auswahl der Leuchten, neben der dekorativen Wirkung, auf die dem Zweck angepasste Lichtverteilung gelegt werden. Gewählt werden kann dabei zwischen gleichmäßiger und fokussierter Lichtverteilung. Beachtet werden muss auch die Verteilung von Licht und Schatten im Raum. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Raumgröße. Zu Zeiten, in denen der Fernseher noch keine zentrale Rolle spielte, wurden die Abende häufig mit Hand- und Hausarbeiten verbracht. Dazu war in der Regel eine sehr gute Raumausleuchtung erforderlich. Auch heute sollten Räume zwar über eine zentrale Deckenbeleuchtung verfügen, diese werden jedoch kaum noch als abendlicher Dauerlichtspender benötigt. Helles und blendfreies Licht wird bevorzugt zum Lesen, Schreiben, Zeichnen oder für Handarbeiten benötigt. Besonders geeignet sind dafür verstellbare Steh-, Lese- oder Schreibtischleuchten. Durch die Möglichkeit, die Lichtverteilung anzupassen, können die genutzten Arbeitsbereiche sehr gut und blendfrei beleuchtet werden.

Neben Decken-, Steh-, Tisch- und Leseleuchten gibt es zahlreiche weitere, eher dekorative, Leuchten. Auch Kerzenhalter und Windlichter gehören zur Raumbeleuchtung. Ebenso bietet der Fachhandel Tisch- und Wandleuchten mit sehr geringer Lichtleistung an. Diese dienen weniger der klassischen Ausleuchtung als der gezielten Erzeugung von Stimmungen oder einem festlichen Ambiente.

Leuchten sind heute ein wichtiger Bestandteil der Inneneinrichtung und des Raumkonzeptes. Neben der Funktion der gezielten Ausleuchtung der Wohnbereiche erfüllen moderne Leuchten auch dekorative Zwecke.

Kinderbetten – in der Form ganz speziell, dennoch praktisch

Die Auswahl an Kinderbetten in unterschiedlichen Formen ist riesig. So fällt die Auswahl des richtigen Bettes bei dem großen und manchmal
auch recht unübersichtlichen Angebot nicht leicht.

Eine Wiege und ein Stubenwagen sind zwar hübsch anzuschauen, aber das Baby kann sie nur in den ersten Monaten nutzen und ist ihnen schnell
wieder entwachsen. Die beste Wahl für ein Baby ist das Komplettbettset, das über eine höhenverstellbare Liegefläche verfügt. So wird es am Anfang mit einem Nest und einem Himmel zu einer kuscheligen Schlafstatt für Babys. Die erhöhte Liegeposition ermöglicht ein bequemes Hineinlegen und Herausnehmen des Babys für die Eltern. Die Rollen, die am Bett befestigt sind, ermöglichen eine gewisse Mobilität. Außerdem kann man das Baby mit einem sanften Hin- und Herbewegen beruhigen. Die Gitterstäbe des Bettes sind natürlich ein Schutz vor dem Herausrollen. Wird das Baby immer größer, so kann man zum einen die Liegefläche weiter nach unten stellen, und zum anderen Gitterstäbe heraus genommen werden, damit das ein Kind ein Schlupfloch hat.

Später wird das Bett komplett ohne Gitterstäbe zum gemütlichen, kleinen Kinderbett. Den höchsten Spaßfaktor bieten ganz sicher die sogenannten Abenteuerbetten. Diese Betten dienen nicht nur zum Schlafen, sondern auch zum Spielen und Toben. Abenteuerbetten sind oft stabile und robuste Hochbetten, die viel aushalten können und müssen. Diese Betten sind in der Regel aus Massivholz gefertigt haben eine abbaubare Rutsche oder ein Kletterseil. Verschiedene Stoffe in verschiedenen Farben verwandeln das Bett entweder in eine Ritterburg, in ein Märchenschloss oder ein Piratenschiff.

Bei der Auswahl der Motive sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt. Abenteuerbetten sind aber wirklich nur für ältere Kinder geeignet. Außerdem muss darauf geachtet werden, für die Rutsche oder die Sprossenwand genügend Platz einzuplanen. Für kleinere Kinder eignen sich eher Motivbetten, die mit einem Baldachin, Himmel und verschiedenen Stoffen verschiedene Motive, zum Beispiel Märchenmotive aufgreifen.

Nicht ganz so aufregend, sondern eher schlicht, aber formschön ist ein massives Bett aus Naturholz mit geschwungenen Kanten und
geschnitten und bearbeiteten Flächen. Ein solches Bett garantiert einen hohen Schlafkomfort und eine natürliche Schlafatmosphäre. Massivholz ist natürlich behandelt und garantiert somit eine Unbedenklichkeit in Bezug auf Schadstoffe.

Diese kleinen Kinderbetten wirken heimelig und gemütlich und vermitteln den Kleinen so ein Gefühl der Stabilität und der Sicherheit.

Die Wickelkommode – ein unverzichtbarer Helfer in den ersten Jahren

Circa sechs bis acht frische Windeln benötigt ein Kleinkind pro Tag. Rechnet man dies auf ein Jahr hoch, so kommt man auf die stolze Summe von 2184 Windeln. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass eine Wickelkommode eines der wichtigsten Möbelstücke in den ersten Jahren ist.

Theoretisch könnte man das Baby auch auf einem normalen Tisch oder dem Boden wickeln, aber solche Notlösungen erweisen sich schnell als wenig praktikabel im Alltag.
Beim Kauf von Wickelkommoden sollte man einige wichtige Punkte beachten. Zunächst einmal muss man sich entscheiden, ob man eine Wickelkommode als einzelnes Möbelstück kaufen möchte, oder in Kombination mit einem Bett und einem Schrank als komplettes Kinderzimmer. Für welche Variante man sich aber entscheidet, man sollte unbedingt darauf achten, dass man bequem an der Wickelkommode stehen kann. Da man viel Zeit mit dem Wickeln des Babys und der Babypflege verbringt, ist es sinnvoll, eine unverkrampfte und somit rückenschonende Haltung einnehmen zu können.
Bei dem Kauf von  Wickelkommoden sollte man weiter darauf achten, dass man sie auch nach der Wickelzeit noch weiter benutzen kann. Der Handel bietet viele Wickelkommoden an, die sich mit ein paar einfachen Handgriffen zur normalen Kommode umbauen lassen. Hier findet dann später die Kleidung des Kindes ihren Platz.
Zudem sollte man Acht geben, dass an der Wickelkommode verschiedene Fächer für Windeln, Wechselwäsche und Pflegeutensilien vorhanden sind. Noch praktischer sind allerdings Schubladen, in denen all diese Dinge verstaut werden können. So hat man jederzeit alles griffbereit und kann sich ganz ohne Stress der Pflege des Babys widmen.
Manchmal kann man passend zur Wickelkommode ein Wandregal erwerben, auf dem nützliche Kleinigkeiten Platz finden sollen. In den ersten Lebensmonaten des Babys ist das auch noch ganz praktisch. Doch sobald das Baby sitzen kann wird es mit größter Freude das Regal abräumen.
Zur Sicherheit sollte man im ganzen Kinderzimmer, so auch bei der Wickelkommode darauf achten, dass die Möbel nicht mit giftigen Farben oder Lacken behandelt wurden. Im Internet oder im Babyfachgeschäft findet man in aller Regel Möbelstücke, die mit umweltschonenden und ungiftigen Materialien behandelt sind. Oder man entscheidet sich beim Kauf einer Wickelkommode gleich für die Variante in Massivholz.

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